Month: August 2012

Die Katzensprache

Katzen geben viele unterschiedliche Lautäußerungen von sich. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Signalen.

Katzen hören uns Menschen beim Sprechen genau zu. Sie geben uns nicht nur mit einem einfachen „Miau“ zu verstehen, was sie uns sagen möchten. Aber Katzenbesitzer sollten ebenfalls gut zuhören, was uns die Katze sagen möchte, dann klappt es auch besser mit der Kommunikation zwischen beiden.

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Miauen

Katzen miauen schon, wenn sie noch sehr klein sind. Das Miauen ist eine Ausdrucksform, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Alle Lautäußerungen von Katzen werden zu einem Begriff, das „Miauen“, zusammengefasst.

Katzen miauen auf verschiedene Weisen und jeder Laut hat seine eigene Bedeutung. Ebenso unterscheiden sich auch Tonhöhe sowie Lautstärke und ist als Aufforderung an den Katzenbesitzer gedacht, endlich im Sinne der Katze zu handeln.

Katzen testen gegenüber ihren Besitzern mit ihren eigens kreirten Formen des Miauens die Wirkungsweisen nach Ort und Zusammenhang. Denn auch auf die Betonung kommt es an. Jede Silbe des Miauens lässt sich in Länge und Lautstärke verändern. Eine enttäuschte Katze betont beispielsweise das „a“ mehr und eine Katze, die gerade bettelt. Diese legt die Betonung mehr auf das „u“. Eine Katze, die gerade fröhlich gestimmt ist, vermischt das Miauen meist noch mit einem Schnurren. Da das Miauen hauptsächlich der Kommunikation zwischen Mensch und Katze dient, so möchte die Katze doch nur zum Ausdruck bringen, was sie möchte.

Zwitschern

Katzenmütter geben Zwitschergeräusche von sich, wenn sie das Nest ihrer Jungen betreten. Sie fordern ihre Jungen auf diese Weise auch zu einer Milchmahlzeit auf.

Ein Kater, der um eine Kätzin wirbt, gibt ebenso diese sanften Laute von sich. Dieses Liebesgeflüster kann meist Stunden andauern. Ausgewachsene Hauskatzen zwitschern im Beisein ihrer Besitzer als eine Art der Begrüßung und würdigen somit dessen Anwesenheit. Katzen benutzen den Zwitscherlaut auch, wenn sie ihren Besitzern Geschenke überreichen, wie tote Mäuse oder Vögel. In der Katzensprache bedeutet das soviel wie: „Hier schau mal, was ich dir Schönes mitgebracht habe“.

Katergesang

Sehr beeindruckend ist der sogenannte „Katergesang“, ein Verhalten von Revier- und Rangstreitigkeiten. Den Kontrahenten ist es dabei höchst ernst, was sich letztendlich auch in Körpersprache und Mimik wiederspiegelt. Kater „singen“ oft auf diese Weise, auch wenn gerade keine rollige Kätzin in der Nähe ist. Der Katergesang kann manchmal bis zu einer halben Stunde andauern oder solange, bis einer von beiden das Feld mit langsamen Bewegungen räumt, um möglichen Verletzungen vorzubeugen.

Fauchen

Das Fauchen der Katze soll so bedrohlich wie möglich wirken. Die Katze verzieht dabei ihr Gesicht zu einer Fratze, das Maul ist halb geöffnet und die Zunge wird bis zum Gaumen nach oben gewölbt. Dann stößt sie einen kurzen und scharfen Luftstoß aus, denn es soll ja Angst einflößen. Das Fauchen ist ein warnendes Signal vor einer möglichen Verteidigung. Katzen fauchen nicht nur gegenüber ihren Artgenossen, sondern auch gegenüber Hunden und dem Menschen.